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Architekt1978 gründeten Jacques Herzog und Pierre de Meuron ihr gemeinsames Büro, welches 1997 zu Herzog & de Meuron wurde. Als weitere Partner kamen Harry Gugger (1991) und Christine Binswanger (1994), gefolgt von Robert Hösl und Ascan Mergenthaler (beide 2004) und Stefan Marbach (2006) hinzu. Das Büro mit Stammsitz in Basel und Niederlassungen in Hamburg, London, Barcelona, New York und Peking beschäftigt zur Zeit 10 Associates und rund 260 Architekten, die an über 40 Projekten weltweit arbeiten. Jacques Herzog und Pierre de Meuron unterrichten an der Harvard University (seit 1994) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, ETH Studio Basel (seit 1999). Sie sind Mitbegründer des ETH Studio Basel – Institut Stadt der Gegenwart (2002). Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielten Jacques Herzog und Pierre de Meuron 2001 den Pritzker Architecture Prize. Internationale Aufmerksamkeit erhielten Herzog & de Meuron mit Projekten wie Dominus Winery in Napa Valley, Kalifornien (1998); Tate Modern, London (2000); Prada Aoyama Epicenter Tokyo (2003); Schaulager Basel, Laurenz-Stiftung (2003) und dem de Young Museum in San Francisco (2005). 2005 beauftragte Tate Modern Herzog & de Meuron mit der Weiterentwicklung der Tate Modern und deren Umgebung: die Fertigstellung von «Transforming Tate Modern» ist für 2012 geplant. Laufende Projekte sind u.a. die Elbphilharmonie Hamburg (geplante Fertigstellung 2010), sowie das Nationalstadion - Hauptstadion für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Vom Büro Herzog & de Meuron zeichnet Robert Hösl federführend für die wasserstadtsolothurn. |